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Zupfinstrumente

History



Die Mandoline stammt von der Laute ab. Ihr Name geht zurück auf ein Instrument, das zum ersten Mal im 17.Jahrhundert auftauchte und den Namen Mandora oder Mandola trug. Sie ähnelt sehr der Laute, nur ist sie etwas kleiner. Die Mandoline gehört zur Familie der Zupfinstrumente, denn, um einen Ton zu erzeugen, müssen die Saiten mit einem Plektrum gezupft werden .Das Plektrum ist ein kleines tropfenfoermiges Stück aus Plastik. Die Mandoline hat vier Saitenpaare, die wie bei der Violine gestimmt sind, d.h., mi, la, re ,sol. Auch die Groesse des Griffbretts entspricht jener der Geige, jedoch ist es bei der Mandoline durch Bünde unterteilt. Die Besonderheit dieses Musikinstruments liegt im Tremolo. Um ein einwandfreies Tremolo zu erzielen, muss man sehr schnell, gleichmaessig und anhaltend mit dem Plektrum auf die Doppelsaiten schlagen, so dass ein einziger Ton entsteht, der dem eines Bogenstrichs auf der Geige ähnelt. Im Tremolo phrasiert und interpretiert der Künstler die Musik und haucht ihr Leben ein. Der ganz spezielle Klang ist so sehr in unserem humanistischen Kulturgut verankert, dass jeder eine Mandoline sofort erkennen kann.




Mandolino




Das Zupforchester:

Die ersten Zupforchester entstehen in Italien und in Europa zu Ende des 18 Jahrhunderts. Da die Mandoline sehr schnell in allen sozialen Schichten gespielt wird, erwächst daraus die Notwendigkeit, die Spieler in Gruppen zusammenzufassen. So entstehen die ersten Mandolinenorchester, die sich an denen für Violinen orientieren.


Die dazu gehörigen Instrumente:

Mandolinen, Mandole (groesser als die Mandolinen, ihre Funktion ist es, im Orchester die Rolle der Bratsche zu übernehmen) , Mandoloncelli (groesser als die Mandole, haben sie dieselbe Stimmung und dieselbe Tonhöhe wie ein Cello), Mandoloni (stellvertretend fuer den Kontrabass), Gitarren und Kontrabässe.

Mandoloncello

Mandola

La regina Margherita di Savoia (valente mandolinista) con il M° Carlo Munier. Esempio di orchestra a plettro di fine '800.

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