Deutch - orchestra a plettro

Orchestra a Plettro
Città di Taormina
Title
Title
Vai ai contenuti

Deutch

History
DaDas “Orchestra a Plettro di Taormina” wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts ins Leben gerufen. Der Grund, ein Orchester zu bilden, das sich aus Mandolinen, Mandole, Mandoloncelli, Gitarren und Kontrabass zusammensetzt, entsprang dem allgemeinen Wunsch der begeisterten und erfahrenen Musiker, ein Ensemble zu kreieren, um gemeinsam musizieren zu können. Heute ist das „Orchestra a Plettro“ der Stolz der Stadt Taormina und nicht nur in Italien, sondern auf der ganzen Welt bekannt. Über Jahrhunderte hinweg war das Mandolinenspiel den Veranstaltungen bei Hofe vorbehalten gewesen .Gegen Ende des 19. Jahrhunderts änderte sich das. Das Instrument war durch hervorragende Lautenbauer perfektioniert worden. Berühmte Komponisten hatten das musikalische Repertoire verbessert. Es wurde Mode, Mandoline zu spielen. Die meisten brachten es sich damals selbst bei, darauf zu spielen, und so wurde die Mandoline zu einem volkstümlichen Musikinstrument. Es gehörte in jener Zeit zum täglichen Bild, dass Handwerker eine Mandoline in der Werkstatt hatten und in ihrer freien Zeit zum Vergnügen aller eine Sonate zum Besten gaben Solches geschah vorzugsweise beim Schuster, beim Spengler oder beim Friseur, kurzum überall da, wo es zu warten galt und man sich die Zeit vertreiben wollte. Oft machten auch mehrere zusammen Musik und unabhängig voneinander bildeten sich zunächst zwei kleine Gruppen, die eine mit Blasinstrumenten, die andere mit Saiteninstrumenten für ein Plektrum. Zu Beginn des 20.Jahrhunderts wurden beide Gruppen zu einem einzigen Klangkörper verschmolzen. Damit begann der Siegeszug der Mandoline, der bis zum Anfang des Krieges anhielt. Irgendwann verschwanden die Blasinstrumente, da die meisten Musiker das Saiteninstrument vorzogen. Im Laufe der Zeit ergab sich eine Zusammensetzung von Instrumenten, wie wir sie heute noch im Orchester haben.
 
Nach Kriegende war es der Maestro Cosimo Aucello, welcher das Niveau der Musikstücke hob und der Entwicklung des Orchesters damit eine neue Richtung wies. Er führte den Musikunterricht für die entsprechenden Instrumente ein. Hunderte von Mandolinisten und Gitarristen wurden von nun an in dieser Kunst fachgerecht ausgebildet. Darüber hinaus stellte Aucello Nachforschungen an, machte alte Partituren ausfindig und konnte so in kurzer Zeit das Repertoire erweitern. In den Siebzigerjahren übernahm der Maestro Chico Scimone die Stelle des Musikdirektors. Scimone, Pianist und Marathonläufer, bekannt für seine berühmten Aufstiege im Empire State Building, begann, mit von ihm selbst umgeschriebenen Arrangements Evergreens der Neuen Welt und Filmmusik in das Repertoire des Orchesters aufzunehmen. Zur selben Zeit schrieb der Maestro Pancrazio Gulotta, damals Taormina’s bester Mandolinist, seine Stücke. Es ist eine Musik voll südlicher Lebensfreude, aber auch durchdrungen von tiefer sizilianischer Melancholie.. Seine Kompositionen verlangen dem Mandolinisten ein hohes Maß an Können ab. Die Werke Gulotta’s werden noch heute vom Orchester regelmaessig gespielt.
 
Seit seiner Entstehung hat das „Orchestra a Plettro di Taormina“ seine Popularität durch unermüdliche, beständige Arbeit vergroessert. Unzählige Konzerte in Italien und der ganzen Welt haben dazu beigetragen. In Sizilien spielte das Orchester im „Teatro Vittorio Emanuele“ in Messina, im „Palazzo Biscari“ in Catania, in Italien spielte es in Rom. Im Ausland trat es auf in Hamburg, Berlin, Frankfurt und Barcelona, in Miami, NewYork, Pittsburg und Boston. Ein besonderer Meilenstein war es, als das japanische staatliche Fernsehen 1999 nach Taormina kam, um einen Dokumentarfilm über das Orchester zu drehen. Während der Sommerfestspiele, die jedes Jahr im Griechischen Theater stattfinden, hat das „Orchestra a Plettro“ seinen festen Platz im anspruchsvollen Programm von „Taormina Arte“ und „Estate Musicale“ Das traditionelle Neujahrskonzert des „Orchestra a Plettro“ ist seit 20 Jahren der Höhepunkt des winterlichen Festprogramms von Taormina. s “Orchestra a Plettro di Taormina” wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts ins Leben gerufen. Der Grund, ein Orchester zu bilden, das sich aus Mandolinen, Mandole, Mandoloncelli, Gitarren und Kontrabass zusammensetzt, entsprang dem allgemeinen Wunsch der begeisterten und erfahrenen Musiker, ein Ensemble zu kreieren, um gemeinsam musizieren zu können. Heute ist das „Orchestra a Plettro“ der Stolz der Stadt Taormina und nicht nur in Italien, sondern auf der ganzen Welt bekannt. Über Jahrhunderte hinweg war das Mandolinenspiel den Veranstaltungen bei Hofe vorbehalten gewesen .Gegen Ende des 19. Jahrhunderts änderte sich das. Das Instrument war durch hervorragende Lautenbauer perfektioniert worden. Berühmte Komponisten hatten das musikalische Repertoire verbessert. Es wurde Mode, Mandoline zu spielen. Die meisten brachten es sich damals selbst bei, darauf zu spielen, und so wurde die Mandoline zu einem volkstümlichen Musikinstrument. Es gehörte in jener Zeit zum täglichen Bild, dass Handwerker eine Mandoline in der Werkstatt hatten und in ihrer freien Zeit zum Vergnügen aller eine Sonate zum Besten gaben Solches geschah vorzugsweise beim Schuster, beim Spengler oder beim Friseur, kurzum überall da, wo es zu warten galt und man sich die Zeit vertreiben wollte. Oft machten auch mehrere zusammen Musik und unabhängig voneinander bildeten sich zunächst zwei kleine Gruppen, die eine mit Blasinstrumenten, die andere mit Saiteninstrumenten für ein Plektrum. Zu Beginn des 20.Jahrhunderts wurden beide Gruppen zu einem einzigen Klangkörper verschmolzen. Damit begann der Siegeszug der Mandoline, der bis zum Anfang des Krieges anhielt. Irgendwann verschwanden die Blasinstrumente, da die meisten Musiker das Saiteninstrument vorzogen. Im Laufe der Zeit ergab sich eine Zusammensetzung von Instrumenten, wie wir sie heute noch im Orchester haben.
Nach Kriegende war es der Maestro Cosimo Aucello, welcher das Niveau der Musikstücke hob und der Entwicklung des Orchesters damit eine neue Richtung wies. Er führte den Musikunterricht für die entsprechenden Instrumente ein. Hunderte von Mandolinisten und Gitarristen wurden von nun an in dieser Kunst fachgerecht ausgebildet. Darüber hinaus stellte Aucello Nachforschungen an, machte alte Partituren ausfindig und konnte so in kurzer Zeit das Repertoire erweitern. In den Siebzigerjahren übernahm der Maestro Chico Scimone die Stelle des Musikdirektors. Scimone, Pianist und Marathonläufer, bekannt für seine berühmten Aufstiege im Empire State Building, begann, mit von ihm selbst umgeschriebenen Arrangements Evergreens der Neuen Welt und Filmmusik in das Repertoire des Orchesters aufzunehmen. Zur selben Zeit schrieb der Maestro Pancrazio Gulotta, damals Taormina’s bester Mandolinist, seine Stücke. Es ist eine Musik voll südlicher Lebensfreude, aber auch durchdrungen von tiefer sizilianischer Melancholie.. Seine Kompositionen verlangen dem Mandolinisten ein hohes Maß an Können ab. Die Werke Gulotta’s werden noch heute vom Orchester regelmaessig gespielt.
Seit seiner Entstehung hat das „Orchestra a Plettro di Taormina“ seine Popularität durch unermüdliche, beständige Arbeit vergroessert. Unzählige Konzerte in Italien und der ganzen Welt haben dazu beigetragen. In Sizilien spielte das Orchester im „Teatro Vittorio Emanuele“ in Messina, im „Palazzo Biscari“ in Catania, in Italien spielte es in Rom. Im Ausland trat es auf in Hamburg, Berlin, Frankfurt und Barcelona, in Miami, NewYork, Pittsburg und Boston. Ein besonderer Meilenstein war es, als das japanische staatliche Fernsehen 1999 nach Taormina kam, um einen Dokumentarfilm über das Orchester zu drehen. Während der Sommerfestspiele, die jedes Jahr im Griechischen Theater stattfinden, hat das „Orchestra a Plettro“ seinen festen Platz im anspruchsvollen Programm von „Taormina Arte“ und „Estate Musicale“ Das traditionelle Neujahrskonzert des „Orchestra a Plettro“ ist seit 20 Jahren der Höhepunkt des winterlichen Festprogramms von Taormina.
Torna ai contenuti